Städte

 

Spálené Poříčí – historische Stadt des Jahres 2003

 
 
 

- eine kleine Stadt in der Region Podbrdsko mit Denkmalzone. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1239. Im 14. Jahrhundert wurde ihre bis heute erhaltene Anordnung des Grundrisses erreicht, mit dem weitläufigen Platz, der Kirche, der Befestigung und der Aufteilung des Liegenschaftsgebietes in 24 Flurstücke. Eine größere Entwicklung der Stadt begann in der Renaissance-Zeit, als das Geschlecht der Vratislav von Mitrovice die Stadt besaß. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges brannte sie mehrmals ab und gelang so zu zum Beinamen „verbrannt“ – „Spálené“. Die kleine Stadt mit der Atmosphäre des Beginns des 20. Jahrhunderts ist heute zu allen Besuchern freundlich und einladend. Sie bietet diverse Dienstleistungen – z.B. stilvolle Unterkunft und Verpflegung in den denkmalgeschützten Objekten des Hotels „Ve Dvoře“ und der Joachim Loewidt-Pension.

 

Informationszentrum – Infozentrum

Náměstí Svobody 138, Spálené Poříčí
+420 605 368 410, www.spaleneporici.cz, infocentrum@spaleneporici.cz

VI.-IX. 9.00-12.00, 13.00-17.00 hod.

 

Wir empfehlen zu besuchen:

 

Die Weiher „Padrťské rybníky“ im Bergland Brdy – ein neuer Fahrradweg im Truppenübungsplatz

Das neue Brdy-Museum und eine Karikaturen-Galerie im Kornspeicher gegenüber dem Schloss.

Das Renaissance-Schloss Spálené Poříčí wurde von Adam Vratislav aus Mitrovice an der Stelle einer gotischen Festung im Jahr 1617 errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde es durch einen neogotischen Turm ergänzt.

Das barocke Dekanat am Stadtplatz mit dem hohen Mansardendach wurde im Jahr 1780 in die heutige Form versetzt. Es ist mit dem Wappen des Prager Domkapitels St. Veit in Prag geziert. Die volkstümlichen Fensterbekrönungen (Gesims über dem Fenster) werden durch Türbekrönungen ergänzt. Eine Bronzetafel erinnert an das Schaffen des Schriftstellers Jindřich Šimon Baar, im Jahr 1820 wurde hier eine der ersten Lesegesellschaften in Tschechien gegründet.

Das traditionell gezimmerte Haus am Stadtplatz in der Nachbarschaft des Dekanatsgebäudes. Ein Vorzeigestück der Traditionellen Architektur des südlichen Teils der Region Plzeňsko: traditionelle Gliederung mit das Haus betonendem Vordach, Rauchküche, zwei Brotöfen, Beleuchtungskamin. Typisch regionales Element ist der große Klinker über dem Frontgiebel. Der gezimmerte Teil des Hauses hat einen Putz – einen „Pelz“: „kožich“.

Der jüdische Friedhof ist in der Stadt seit dem 17. Jahrhundert nachzuweisen. Der älteste lesbare Grabstein ist aus dem Jahr 1801. An der Stelle der Synagoge im jüdischen Viertel wurde ein Denkmal errichtet.

Das jüdische Kaufmannshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet. Das Stadthaus mit hölzerner Hofgalerie und Mansardendach hat eine jüdische Rauchküche mit zwei Feuerstellen für die getrennte Zubereitung von Fleisch- und Milch-Gerichten. Es wurde als Wohnhaus mit Geschäft errichtet und diente seinem Zweck bis zu Ende des zweiten Weltkrieges. Heute ist in ihm eine Weinstube und die Pension Joachim Loewidt.

Die St. Nikolaus-Kirche

Der erste Bau datiert auf das 14. Jahrhundert. Danach wurde er mehrfach umgebaut, das heutige Äußere ist aus dem Jahr 1882. Im Innenraum ist wertvolles Inventar und eine Glocke aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts.

 

Lassen Sie sich nicht entgehen:

 

Die Denkmäler von Spálené Poříčí leben alljährlich im Rahmen des Sommers von Spálené Poříčí durch Ausstellungen, Volksmusik- und Klassik-Konzerte und dem Sommerkino in historischer Atmosphäre wieder auf.

Höhepunkt des Sommers sind die Stadtfeierlichkeiten zu den Europäischen Tagen des historischen Erbes in der zweiten September-Hälfte.

 

Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:

 

Das Schloss Kozel

Šťáhlavy 67, +420 377 969 040, +420 377 969 041

info@zamek-kozel.cz

 

Das klassizistische Jagdschloss Kozel von Jan Vojtěch Černín ist durch seinen wunderbar gepflegten Natur- und Landschaftspark einzigartig. Der Gebäudekomplex ist dank seiner ständigen Benutzung als Vorzeigestück des Wohnens im 18. und 19. Jahrhundert erhalten, wie eine Ausstellung im Innenraum belegt.

Das Schloss Nebílovy

+420 377 917 090, www.zamek-nebilovy.cz , nebilovy@mybox.cz

Das „Blumenschloss“ von Nebílovy ist ein außergewöhnlicher und in Böhmen einzigartiger, Wien-orientierter Barock-Bau eines Doppelschlosses aus den Jahren 1706-1719.

Veranstaltungen: Der Kultursommer von Nebílovy (Juni), Konzerte der Studenten des Pilsener Konservatoriums (ganzjährlich), das Haydn-Musikfest der barocken und klassizistischen Musik (September), das sich auch auf dem Schloss Dolní Lukavice abspielt.

 

Klatovy

Eine Königsstadt mit einzigartiger Tradition an jesuitischer Bildung. Eine Stadt, die in den letzten Jahren den kompletten Stadtkern herrichtete und die zwei städtischen Klosteranlagen renovierte. Klatovy wurde wiederholt Sieger der regionalen Runde im Wettbewerb Historische Stadt des Jahres.

Informationszentrum

Náměstí Míru 63, 339 01  Klatovy

+420 376 347 240, +420 376 347 250 , www.klatovy.cz/icklatovy, icklatovy@mukt.cz

Die Katakomben: Im Raum unter der Jesuitenkirche sind Särge mit den Körpern von Ordensbrüdern in schwarzem Soutane und Adelsangehörigen in edlen Kleidern erhalten.

Náměstí Míru, Klatovy +420 376 320 160, www.klatovy.cz

Der Schwarze Turm: 81,6m hoch, wurde er in den Jahren 1547-1555 erbaut. Von ihm aus hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt, das Panorma des Böhmerwaldes und bei guter Sicht auch die Spitzen der Alpen.

Náměstí Míru, Klatovy  +420  376 370 911, www.klatovy.cz

Veranstaltungen: Die Kirchweih von Klatovy, das Folklore-Festival (Juli), die Ausstellung „Die Nelke von Klatovy“ (Juli), Die Tage des Europäischen Erbes (September) auf dem Platz náměstí Míru, die Feier zum heiligen Wenzel („sv. Václav“) (September) auf dem Platz náměstí Míru.

Angebote für Fahrradfahrer: Informationen über Service für Fahrradfahrer in der Region inkl. Fahrradverleih finden Sie auf: www.plzenskonakole.cz

 

Stříbro

Stříbro entstand auf einer markanten Felszunge über einem Fluss als königliche Bergbaustadt, die durch Befestigungsanlagen mit Bastion und Toren geschützt ist. In der städtischen Denkmalzone mit erhaltener gotischer Befestigung und Türmen können Sie das einzigartige Renaissance-Rathaus besichtigen, den Kloster-Kreuzgang und den königlichen Erbstolen Prokop, sowie ein Bergbau-Freilichtmuseum.

Das Infozentrum und Stadtmuseum – im Areal des Mionritenklosters

Masarykovo nám. 21, 349 01 Stříbro.

+420 374 627 247, www.stribro.cz

 

Das Bergbau-Freilichtmuseum

+420 602 264 077, www.hornickyspolekstribro.cz

Das Stadtfest (Juni), Der Europäische Denkmaltag (September)

 

Dobřany

Dobřany wurde nach dem Wiederherrichten des historischen Stadtkerns mit Denkmalzone zur Perle im Süden der Region Plzeňsko. Im Zentrum der Denkmalzone stehen zwei bedeutende Barockkirchen. Der Stadtplatz ist mit verzierten Bürgerhäusern, dem Rathaus und einer renommierten Minibrauerei umgeben. Die beiden sanierten Kirchen von Dobřany bilden mit dem Glockenturm eine herrliche Vedute beim Blick von der Steinernen Brücke. Über diese gotische Brücke über den Fluss Radbuza schritt der Sage nach Jan Žižka von Trocnov.

Městské kulturní středisko

Náměstí T.G.M. 5 334 41 Dobřany

+420 606 79 59 65, www.dobrany.cz, kultura@dobrany.cz

 

Nepomuk

Nepomuk ist die Geburtsstätte des weltweit bekanntesten Barockheiligen St. Johannes. Nepomuk ist eine Stadt mit zwei großen Kirchen und liegt inmitten einer malerischen Landschaft, die bisher kaum touristisch erforscht wurde. Ihre Blüte hing mit der Gründung des Zisterzienserklosters im Jahr 1144 zusammen. Die Entwicklung im 18. Jahrhundert veranlasste die Pilger zur Geburtsstätte von St. Johannes Nepomuk.

Informationszentrum – Infozentrum

Náměstí A. Němejce 126, 335 01  Nepomuk

+420 371 591 167, +420 602 328 622,  www.nepomucko.cz, infocentrum@nepomuk.cz

 

Das Geburtshaus und Museum von Augustin Němejec – des Malers, der auf einzigartige Weise die Tracht und das Land der Region Plzeňsko festhielt, des Autors des Vorhanges im Pilsener Theater.

Veranstaltungen: Traditionelle Wahlfahrt zum St. Johannes Nepomuk (Ende März)

Bildhauer- und Bildschnitzer-Symposium (Anfang Juli)

 

Plzeň

Die weltweit bekannte Metropole Westböhmens liegt am Zusammenfluss von vier Flüssen – eine Königsstadt mit Denkmalzone und bis heute erhaltenem Grundriss aus der Zeit der Přemysliden. Die Stadt mit dem größten Renaissance-Rathaus in Böhmen und einer Kathedrale mit Madonna im sog. „schönen Stil“. Eine Stadt mit berühmter Bierbrauer-Geschichte und Gegenwart.

Informationszentrum – Infozentrum

Nám. Republiky 41, 301 16  Plzeň

+420 378 035 330, www.icpilsen.czwww.plzen.eu, info@icpilsen.cz

 

Die Kathedrale St. Bartholomäus

wurde ab dem Jahr 1295 über mehrere Jahrhunderte weg gebaut. Die Statue der Pilsener Madonna aus Pläner-Gestein im schönen Stil stammt aus dem Jahr 1390.

Die Große Synagoge

aus dem Jahr 1894 ist die zweitgrößte Synagoge in Europa (die dritte auf der Welt). Sie wurde im maurisch-romanischen Stil im Jahr 1894 erbaut.

Weitere Ziele: das Besucherzentrum von Pilsener Urquell, ein Meditationsgarten, ein Diözesanmuseum im Kreuzgang des Franziskanerklosters.

Veranstaltungen: Smetana-Tage (Februar-März), Filmfestival „Finále“ (April), Feier der Befreiung (Mai), Historisches Wochenende (Juni), Festival „Na ulici“ (August)


Fotogalerie