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Klášterec nad Ohří – historische Stadt des Jahres 1998

 
 
 

Die Stadt Klášterec nad Ohří liegt im Tal des Flusses Eger zwischen dem Duppauer Gebirge („Doupovské hory“) und dem Erzgebirge („Krušné hory“). Im Jahr 1792 entstand hier die drittälteste Porzellanfabrik in Tschechien, das Thun’sche Porzellan wird bis heute hier produziert. Im Jahr 1883 wurde hier die Quelle Evženie entdeckt, was ein Badeareal entstehen lies, das nun erneuert wurde. Die Stadt wird geprägt von einem vierflügeligen, neugotischen Schloss, im historischen Stadtzentrum finden das ganze Jahr über interessante kulturelle Veranstaltungen statt.

Praktische Informationen:

Touristeninformationszentrum und Galerie Kryt

nám. Dr. E. Beneše 86,  431 51 Klášterec nad Ohří

+420 474 376 431, fax: +420 474 371 170, www.goklasterec.cz, icklasterec@muklasterec.cz

 

Wir empfehlen zu besuchen:


Das Schloss Klášterec nad Ohří

Das Schloss befindet sich auf dem linken Ufer des Flusses Eger im zehnhektargroßen, dendrologisch sehr wertvollen, englischen Park aus dem 19. Jahrhundert, in dem 220 Baumsorten aus der ganzen Welt sind.

Die Dreifaltigkeitskirche

wurde unterhalb des Platzes im Barockstil nach dem berühmten Architekten Carlo Lurago erbaut, Sie finden hier die Grabstätte der Thun und eine kostbare Ahnentafel aus Porzellan.

Die Kirche Maria Trost

Die Friedhofskirche Maria Trost wurde in den Jahren 1743 bis 1760 vom Baumeister Jan Kryštof Kosch aus Kadaň im Rokokostil erbaut.

Das Rathaus und der Dr. E. Beneš-Platz

Ein Neorenaissance-Rathaus mit dem oktogonalen Zinnenturm. In der Mitte des Dr. E. Beneš-Platzes steht ein Löwenbrunnen von Jan Brokoff, überhalb davon eine Dreifaltigkeitssäule, die fälschlicherweise Pestsäule genannt wird. Sie wurde jedoch aus Dankbarkeit, dass die Pest die Stadt verschonte, aufgestellt.

Die Sala terrena

ist ein gegenüber dem Schloss gelegenes, einstöckiges, frühbarockes Sommerschloss mit Terrasse und Arkadengang – Statuen und Büsten von Jan Brokoff.

 

Lassen Sie sich nicht entgehen:


Das Eugenia-Bad: „Lázně Evženie“

Das Kurgelände „Lázně Evženie“ (Bewegungs- und Gefäß-Apparat) bietet Spaziergänge in hölzernen Kolonnaden, ein Badehaus, eine Zapfstelle dreier Mineralquellen, Restaurant, Kaffee, Pension und einen Park.

Der Aquapark

wurde im Jahr 1998 am Stadtrand gebaut und bietet eine Menge an Attraktionen, auch Wasserspaziergänge in einer Plastikkugel - Aqua Zorbing.

Die Galerie Kryt

Die Galerie Kryt ist im Objekt des Touristeninformationszentrums am Beneš-Platz. Sie können hier das ganze Jahr über, jeden Monat, Ausstellungen von regionalen Künstlern und Künstlern mit klanghaften Namen und feierlichen Vernissagen besuchen.

 

Vergessen Sie nicht auch weitere historische Städte zu besuchen:

Kadaň

Die Stadt Kadaň befindet sich in einer Region in der die Eger das nördliche Erzgebirge und das Duppauer Gebirge („Doupovské hory“) verlässt. Den Status der freien Königsstadt erhielt Kadaň um das Jahr 1259 und im Jahr 1277 wurde die örtliche Burg Sitz des Burggrafen der Region Kadaň. Seine Blütezeit erreichte die Stadt unter der Herrschaft des Kaisers Karl IV., der die Stadt zweimal besuchte. Seit dem Jahr 1978 ist Kadaň ein geschütztes Denkmalgebiet.

Das Informationszentrum und die Galerie Josef Liesler

Mírové náměstí 1, 432 01 Kadaň

+420 474 319 550, galerie@mesto-kadan.cz , www.mesto-kadan.cz

Das Rathaus

Das ursprüngliche, gotische Rathaus stammte aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit ist der 53,7m hohe Rathausturm erhalten. Vater des Turmes ist Peter Hündt, der sich am Turm mit einer Hundefigur verewigte. Besichtigungen des Rathausturmes lediglich von Mai bis September, samstags, sonntags und feiertags;

Das Franziskanerkloster  (Nationales Kulturdenkmal)

Das Kloster mit der Vierzehn-Nothelfer-Kirche. Seit dem Jahr 2004 ist hier das Stadtmuseum untergebracht, das sich auf die städtische Denkmalzone, die Verehrung der Vierzehn Nothelfer und teilweise auch auf das Leben der Franziskanermönche konzentriert. Auf dem Gelände findet alljährlich der sog. Franziskaner-Sommer statt.

 

Chomutov

Die Stadt Chomutov entstand im 13. Jahrhundert an dem Handelsweg über das Erzgebirge von Prag nach Leipzig. Nach dem Jahr 1252 wurde hier der Sitz eines deutschen Ritterordens errichtet, das heutige Rathaus. Im Jahr 1411 übernahm König Václav IV die Stadt. Nach dem Jahr 1605 wurde Chomutov königliche Stadt. Der ganze historische Kern wurde bis in die Gegenwart erhalten und zur städtischen Denkmalzone ausgerufen. Bedeutende Touristen-Ziele sind der Alaunsee (Kamencové jezero), der Zoo des Niedererzgebirges („Podkrušnohorský ZOO park“) und der Naturpark „Bezručovo údolí“ am oberen Lauf des kleinen Flusses Chomutovka.

 

Informationszentrum – Infozentrum

Městské informační centrum

Chelčického 99,  430 28, Chomutov

tel.: +420 474 637 460, fax: +420 474 637 462, www.chomutov-mesto.cz, infocentrum@chomutov-mesto.cz

Der Stadtturm

wurde nach dem Jahr 1525 über einer älteren Vorhalle fertig gestellt, in ihm befindet sich ein prächtiges Zellen-, bzw. Diamantgewölbe.

Die Kirche St. Katharina

Der älteste Teil stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts. Das große Presbyterium, das heute auf den Platz ragt, wurde im Jahr 1281 errichtet.

 

Ostrov

Historiker schreiben die Stadtgründung am Anfang des 13. Jahrhunderts Slávek aus dem Geschlecht der Hrabišici zu. Der ursprüngliche Name Zlaukowerde änderte sich später auf Schlackenwerth und schließlich Slávkův Ostrov. Nach Ende des zweiten Weltkrieges breitete sich die Stadt im Zusammenhang mit dem intensiven Uranerz -Abbau in Jáchymov schnell aus. Es wurden neue, umfangreiche Siedlungen im Stil des sog. Sozialistischen Realismus errichtet.

 

Im Jahr 1992 wurde der historische Kern von Ostrov zur städtischen Denkmalzone erklärt.

Das Kulturhaus Ostrov

Mírové nám. 733, 363 01 Ostrov

+420 353 800 511, fax: +420 353 800 526, www.i-dk-ostrov.cz, ic@dk-ostrov.cz

Sehenswürdigkeiten:

Das älteste Bautendenkmal ist die Friedhofskirche des St. Jakobus des Älteren, 1224-1226. Nach der Renovierung gehört der Komplex an Barockbauten zu den meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten im Klosterareal, dem sog. geweihtem Bereich („Posvátný okrsek“). Finden Sie hier das Piaristenkolleg mit der Kirche Mariä Verkündigung, 1666-71. Die Kapelle St. Anna und das Mausoleum der sächsich-lauenburgischen Herzöge und der badischen Markgrafen gehören zu den ältesten frühbarocken Bauten auf tschechischem Boden. In dem Gelände finden Sie auch die Mater-Dolorosa-Kapelle, die Kapelle Maria Einsiedeln, die St.-Florian-Kapelle und den Pavillon im Klostergarten. In der städtischen Denkmalzone steht der Schlosspark zum Besuch offen, mit Sommerschloss, dem Alten Rathaus und der Kirche St. Michael, und seit je als das „achte Weltwunder“ bezeichnet.

Das Kulturhaus im neuen Stadtteil ist ein typischer Vorzeigebau des sog. Sozrealismus, ein imposanter Bau, der an der Front des Platzes „Mírové náměstí“ in den Jahren 1954-1955 gebaut wurde. Charakteristisch ist die elanvolle Statuengruppe eines Bergmannes, einer Mäherin und eines Studenten von dem akademischen Bildhauer Jaroslav Šlezinger, der im nahen Vykmanov in ein Arbeitslager inhaftiert wurde.

 

Jáchymov

Jáchymov ist das Tor zum westlichen Erzgebirge mit einer sehr umfangreichen Geschichte dank der Silberfunde im Jahre 1516. Im Jahr 1519 fing man an hier Silbermünzen mit dem Namen „Tolar“ zu prägen – der Vorgänger des amerikanischen Dollars. Nach der Entdeckung der heilenden Wirkung des radonhaltigen Wassers wurde das älteste Radon-Bad auf der Welt gegründet. Man heilt hier vor allem den Bewegungsapparat. Die Umgebung und die Landschaft des westlichen Erzgebirges bieten den Besuchern zu jeder Jahreszeit einen vollwertigen Zeitvertreib.

Touristisches Informationszentrum

náměstí Republiky 1, 362 51  Jáchymov

+420 353 811 379 (i fax), www.mestojachymov.czic-jachymov@volny.cz

Das Museum der königlichen Münzprägestätte

Eine Ausstellung aus den Bereichen Geologie und Mineralogie, Erzbergbau im 16. Jahrhundert, Münzkunde, eine Ausstellung über das Badewesen, sowie Arbeitslager.

Die Spitalkirche

Die Spitalkirche mit Altar von Lucas Cranach ist der älteste erhaltene Frührenaissance-Bau der Stadt Jáchymov. Die Sehenswürdigkeit ist gewöhnlich nicht für die Öffentlichkeit geöffnet, eine Besichtigung ist jedoch in Absprache mit dem Informationszentrum möglich.

 

Karlovy Vary

Karlsbad („Karlovy Vary“) liegt im westlichen Teil der Tschechischen Republik am Zusammenfluss der Flüsse Teplá und Eger, ungefähr 120km von Prag. Sie ist das größte und bekannteste Bad Tschechiens. Zur Heilung verwendet man hundert Jahre geprüfte Thermalbäder und Trinkkuren ebenso wie auch moderne Methoden. Die Stadt lockt mit einer Unzahl an Kultur- und Sportveranstaltungen. Eines der beliebtesten Ereignisse ist das Internationale Filmfestival Karlsbads, das alljährlich Kinematographie-Begeisterte aus der ganzen Welt anlockt.

Informationszentrum – Infozentrum

Infocentrum města Karlovy Vary o.p.s.

pobočka Lázně III, Mlýnské nábřeží 5, 360 01 Karlovy Vary

+420 355 321 176-7, +420 777 686 974, fax: +420 355 321 175,
www.karlovy-vary.cz, infocentrum@karlovy-vary.cz

Die Mühlenkolonnade: „Mlýnská kolonáda“ (1871 - 1881, Josef Zítek)

Die bekannte 132m messende Neorenaissance-Kolonnade des berühmten Architekten (Nationaltheater in Prag).

Bad V, Elisabethbad: „Alžbětiny lázně“ (1906)

Benannt nach der Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, es wurde im Jahr 2004 einer Rekonstruktion unterzogen und ist das größte Bäderhaus in Tschechien. Es bietet Bade- und Rehabilitations-Kuren, Massagen, Moorpackungen, Ganzkörper-Kryptotherapie und weitere Prozeduren, Schwimmbecken, eine Salzhöhle und mehr an.


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